NVIDIA veröffentlicht Firmware-Update G-SYNC Pulsar 1.1.6

NVIDIA veröffentlicht Firmware-Update G-SYNC Pulsar 1.1.6 — Factivera

NVIDIA hat die Firmware 1.1.6 für Monitore mit G-SYNC Pulsar veröffentlicht, die den Betrieb der Technologie im Bereich von 100–180 FPS optimiert und Fehler bei EDID, automatischer Eingangserkennung und Bildwiederholungen behebt. Das Update ist vorerst für den AOC AGON PRO AG276QSG2 und den MSI MPG 272QRF X36 verfügbar.

Das Portal Videocardz berichtet über die Veröffentlichung des Firmware-Updates mit der Versionsnummer 1.1.6 für Monitore, die die NVIDIA G-SYNC Pulsar Technologie unterstützen. Derzeit wird die Firmware nur für zwei Modelle vertrieben: AOC AGON PRO AG276QSG2 und MSI MPG 272QRF X36. In Zukunft werden auch andere Geräte das Update erhalten, darunter der Acer Predator XB273U F5 und der ASUS ROG Strix Pulsar XG27AQNGV, die derzeit noch mit der Vorgängerversion 1.1.5 arbeiten.

Das Update zielt darauf ab, die Betriebsstabilität von G-SYNC Pulsar im mittleren Bildratenbereich von 100 bis 180 Bildern pro Sekunde zu verbessern. Zudem wurde der Weißpunktwert im erweiterten Display-Identifikationsdaten (EDID) auf den Referenzwert D65 korrigiert. Darüber hinaus wurden Probleme mit der automatischen Umschaltung der Eingänge, der Fehler bei der Kabelerkennung bei Verwendung der DP80-Schnittstelle sowie das periodische Überspringen von Bildern bei aktiver zweiter Eingangsquelle behoben.

Das integrierte NVIDIA G-SYNC Modul im Monitor verwaltet die Bildsynchronisation zwischen Grafikkarte und Panel. G-SYNC Pulsar fügt dem dynamisches Hintergrundbeleuchtungs-Strobing hinzu, das durch das vertikale Synchronisationssignal ausgelöst wird. Die Firmware 1.1.6 passt die Zeitdiagramme des Strobings relativ zur Bildwiederholungszeit an und korrigiert außerdem die EDID-Tabellen für eine korrekte Farbkalibrierung, was sich direkt auf die Funktion des Bewegungsunschärfe-Unterdrückungsalgorithmus auswirkt.

NVIDIA übernimmt die Verteilung der Firmware unter Umgehung der Monitorhersteller – dies deutet auf eine tiefe Integration des G-SYNC Hardwaremoduls in die Bildverarbeitungspipeline hin. Tatsächlich vereinheitlicht das Unternehmen die Low-Level-Logik von Strobing und Synchronisation, was für die Pulsar-Technologie entscheidend ist, da sie eine genaue Abstimmung der Ausschaltzeit der Hintergrundbeleuchtung mit der Scan-Refresh-Periode des Panels erfordert.