Das Xiaomi Smart Band 10 Pro verfügt über ein duales Lichtmodul und zwei Fotodioden, was die Genauigkeit der Pulsmessung auf 98,2 % erhöht. Der aktualisierte Schlafanalyse-Algorithmus 2.0 verbessert die Erkennung von Schlafphasen um 11 %. Das Gerät unterstützt die Überwachung von HRV, SpO2 und über 150 Trainingsmodi und läuft bis zu 21 Tage ohne Aufladen.
Das Unternehmen Xiaomi hat die technischen Daten des für die Markteinführung in China vorgesehenen Fitnessarmbands Smart Band 10 Pro bekannt gegeben. Das Gerät verfügt über ein modernisiertes optisches Sensorsystem, das einen dualen Lichtemitter und zwei Fotodioden (PD-Sensoren) umfasst. Laut Hersteller ermöglicht diese Konfiguration eine photoplethysmographische (PPG) Genauigkeit für die Herzfrequenzmessung von 98,2 %.
Das Armband implementiert einen Algorithmenkomplex zur Schlafanalyse der Version 2.0. Der Entwickler berichtet von einer Verbesserung der Erkennungsgenauigkeit des Einschlaf- und Aufwachzeitpunkts um 11 % im Vergleich zur Vorgängergeneration. Zusätzlich wurde eine Funktion zur Überwachung der Herzfrequenzvariabilität während des Schlafs implementiert, um Ermüdung und den allgemeinen physiologischen Zustand zu bewerten.
Es sind über 150 Trainingsprofile vorgesehen. Für den Radsport wird ein Modus zur Weiterleitung biometrischer Daten vom Armband auf den Smartphone-Bildschirm aktiviert. Das Gerät misst die Sauerstoffsättigung des Blutes und verfolgt Stress. Die angegebene Akkulaufzeit erreicht 21 Tage im Energiesparmodus, 15 Tage im Standardmodus und 8 Tage bei ständig aktiver Anzeige.
Technische Zusammenspiel der Komponenten: Das duale Lichtmodul mit zwei Wellenlängen erzeugt optische Signale, die das Kapillarbett durchdringen. Das reflektierte Licht wird von einem Paar Fotodioden mit differenzieller Verstärkung erfasst. Ein Mikrocontroller unterdrückt Bewegungsartefakte mithilfe eines adaptiven Filters, wonach die PPG-Daten an den HRV- und SpO2-Algorithmus übergeben werden. Parallel dazu erkennt ein Beschleunigungssensor die Schlafphasen und synchronisiert sich mit den Zeitstempeln des Einschlafens, um die Klassifizierung durch einen neuronalen Netzwerkalgorithmus 2.0 zu verfeinern.
Die Steigerung der PPG-Genauigkeit auf 98,2 % durch die Verwendung von zwei Fotodioden weist auf den Übergang von einem klassischen Einkanal-Optikschema zu einem differentiellen System zur Unterdrückung von bewegungsbedingten Gleichtaktstörungen hin. Ohne die Veröffentlichung von Rohdaten der ROC-Kurven und Metriken des mittleren quadratischen Fehlers anhand eines Referenz-Elektrokardiogramms ist der angegebene Wert jedoch als Marketingschätzung unter idealen Bedingungen zu betrachten.