DJI stellt die Drohnen Lito 1 und Lito X1 für Einsteiger vor

DJI stellt die Drohnen Lito 1 und Lito X1 für Einsteiger vor — Factivera

Lito 1 und Lito X1 sind mit 48-MP-Sensoren, 4K-Video mit bis zu 100 Bildern pro Sekunde, omnidirektionaler Hinderniserkennung mit LiDAR und einem Gewicht von 249 g für eine vereinfachte Zertifizierung ausgestattet.

DJI hat die Drohnenserie DJI Lito angekündigt, die aus zwei Modellen besteht: der Basisversion Lito 1 und der erweiterten Version Lito X1. Beide Geräte richten sich an einsteigende Luftbildfotografen und -operatoren und bieten eine Balance zwischen Funktionalität und einem Gewicht von unter 250 Gramm, was in vielen Rechtsräumen die Registrierungspflicht lockert.

Das Modell DJI Lito X1 ist mit einem 48-Megapixel-CMOS-Sensor im optischen Format 1/1,3 Zoll ausgestattet (äquivalente Brennweite 24 mm, Blende F/1,7). Die Drohne unterstützt 10-Bit-Video mit D-Log M-Farbprofil (Format 4:2:0, H.265-Codec) und bietet einen Dynamikumfang von bis zu 14 Blendenstufen. Verfügbar sind 4K-Modi mit bis zu 100 fps für Zeitlupenaufnahmen sowie HDR. Der integrierte Speicher beträgt 42 GB, zudem gibt es einen microSD-Slot.

Das Basismodell DJI Lito 1 nutzt einen 1/2-Zoll-Sensor mit 48 MP, ein Objektiv mit 26,2 mm (äquivalent) und Blende F/1,8 sowie 8-Bit-Video (H.264) ohne D-Log M. Die maximale Bildrate in 4K beträgt 60 fps. Ein interner Speicher ist nicht vorhanden; Daten werden nur auf microSD gespeichert. Beide Modelle verfügen über einen dreiachsigen mechanischen Gimbal und unterstützen ActiveTrack, intelligente Rückkehr zum Startpunkt sowie Schnellaufnahmeszenarien.

Das Hinderniserkennungssystem des Lito X1 basiert auf einer Kombination aus frontalem LiDAR und mehreren optischen Sensoren, die eine omnidirektionale Abdeckung gewährleisten. Die maximale Flugreichweite beträgt 21 km mit dem Standardakku und 32 km mit dem Plus-Akku; Windgeschwindigkeit bis 10,7 m/s. Der Lito 1 hat dieselben Geschwindigkeits- und Windfestigkeitswerte, jedoch ohne LiDAR und mit einem weniger ausgefeilten Hindernisvermeidungssystem.

Der CMOS-Sensor des Lito X1 überträgt Rohdaten (RAW) an den Bildprozessor, der Pixel-Binning (4:1 für 12 MP) durchführt oder die volle 48-MP-Auflösung beibehält. Bei Aktivierung von D-Log M wird 10-Bit-Video mit H.265 (4:2:0) über eine logarithmische Übertragungsfunktion codiert, wodurch der Dynamikumfang auf 14 Blendenstufen erweitert wird. Parallel dazu erzeugen das LiDAR-System und Ultraschallsensoren eine Tiefenkarte, und der Flugcontroller nutzt diese Daten zusammen mit den Eingaben von IMU und Gyroskopen zur Echtzeit-Korrektur der Flugbahn. Die Stabilisierung erfolgt über einen dreiachsigen Gimbal, der durch Abweichungsvektoren zwischen Soll- und Ist-Position der Kamera geregelt wird. Die Übertragung von Video und Telemetrie zur Fernsteuerung erfolgt über das DJI O4-Protokoll mit Frequenzadaption.

Das omnidirektionale LiDAR in der Budgetkategorie signalisiert den Übergang von einem rein rechenbasierten zu einem hardwaregestützten Hindernisvermeidungssystem.