KI-Startup Cursor wird 2 Milliarden Dollar an Investitionen einwerben

Das Startup im Bereich der künstlichen Intelligenz Cursor, das Programmierwerkzeuge entwickelt, bereitet sich darauf vor, mindestens 2 Milliarden Dollar an Investitionen einzuwerben. Die Bewertung des Unternehmens vor der neuen Finanzierungsrunde wird bei etwa 50 Milliarden Dollar liegen.

Quelle: ixbt.com

Laut Quellen könnte der Deal von den derzeitigen Investoren Thrive und Andreessen Horowitz angeführt werden. Ihnen könnten sich auch Battery Ventures und das Unternehmen Nvidia anschließen.

Sollte die Runde abgeschlossen werden, würde sich die Bewertung des Unternehmens im Vergleich zur vorherigen Finanzierung, die vor sechs Monaten stattfand, nahezu verdoppeln. Damals lag die Bewertung bei 29,3 Milliarden Dollar. Die Bedingungen des Deals sind trotz des hohen Interesses seitens der Investoren noch nicht endgültig vereinbart.

Das Unternehmen Cursor zeigt ein schnelles Umsatzwachstum. Dies geschieht trotz Konkurrenz durch andere Produkte für die Programmierung mit künstlicher Intelligenz wie Claude Code und den aktualisierten Codex. Das Startup rechnet damit, bis Ende 2026 einen Jahresumsatz von mehr als 6 Milliarden Dollar zu erzielen. Dies würde eine Verdreifachung des derzeitigen Wachstumstempos bedeuten.

Zuvor arbeitete das Startup mit einer negativen Bruttomarge aufgrund der hohen Kosten für die Nutzung von Drittmodellen. Die Situation begann sich nach dem Start des eigenen Modells Composer und der Anbindung günstigerer Lösungen, einschließlich der chinesischen Entwicklung Kimi, zu ändern. Dies ermöglichte es dem Unternehmen, auf Ebene einzelner Geschäftssegmente eine positive Marge zu erreichen.

Laut Quellen bringen die Verkäufe an große Firmenkunden bereits Gewinne. Gleichzeitig bleibt die Arbeit mit individuellen Entwicklern verlustbringend. Das Unternehmen Cursor strebt außerdem danach, die Abhängigkeit von externen Modellanbietern zu verringern. Dies ist notwendig, um das Risiko einer Konkurrenz mit ihnen zu vermeiden, allen voran mit dem Unternehmen Anthropic.